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Einsatzbericht Gebäudebrand
12.11.2010 (Einsatznr. 426)


Ein Feuer ist am Freitag bei Schweißarbeiten in einem Metall verarbeitenden Betrieb in der Auchtertstraße entstanden. 15 Personen wurden vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro.
Gegen 8.30 Uhr waren Mitarbeiter einer Installationsfirma sowie Beschäftigte des Betriebes dabei, eine defekte Heizung zu reparieren. Dabei ist auch im Bereich eines Kessels geschweißt worden. Dadurch geriet die Isolation in Brand. Versuche, den Brand mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bringen, waren nicht erfolgreich, so dass die Feuerwehr gerufen wurde.
Bei deren Eintreffen breitete sich das Feuer im Bereich des Heizkessels weiter aus. Zudem füllte sich die rund 1.000 Quadratmeter große Halle immer mehr mit Brandrauch, so dass als erstes eine Räumung der Produktion erfolgte. Zwei Trupps mit Atemschutzgeräten gelang es schließlich relativ schnell, das Feuer zu löschen. Dieses hatte sich zwischenzeitlich bereits in eine Zwischendecke gefressen und breitete sich dort ebenfalls aus.
Mit so genannten Überdrucklüftern gelang es der Metzinger Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften ausgerückt war, die große Produktionshalle und die Nebenräume vom giftigen Brandrauch zu befreien. So konnte bereits am späten Vormittag wieder weitergearbeitet werden.
Neben Kräften der Polizei war der Rettungsdienst mit einem Notarztwagen aus Bad Urach sowie einem Rettungswagen und einem Einsatzleitfahrzeug aus Reutlingen an der Einsatzstelle. Alarmiert worden war zudem die DRK-Bereitschaft Metzingen, die mit weiteren zwei Fahrzeugen ausgerückt war. 15 Mitarbeiter des Betriebes sind mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung vom Notarzt ambulant versorgt worden.
Den Sachschaden beziffert die Feuerwehr nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mindestens 30.000 Euro. Sowohl am Gebäude und Inventar, wie auch an zum Versand bereitstehenden Teilen entstand Schaden. Hinzu kommen erhebliche Schäden am Gebäude durch giftigen Brandrauch.