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Einsatzbericht Zimmerbrand
16.11.2010 (Einsatznr. 435)


Schreck in der Nacht: Nachdem es in einem Haus in der Brühlstraße in der Nacht zum Dienstag zu einem Brand gekommen ist, wurden sechs Personen vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
 Um 2.28 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen ein. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob allen Bewohnern die Flucht aus dem Gebäude geglückt war, weshalb Vollalarm für die Abteilung Kernstadt der Metzinger Feuerwehr ausgelöst worden war.
 Bei Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges vier Minuten nach Alarmeingang, stellte sich heraus, dass einer fünfköpfigen Familie aus dem ersten Obergeschoss, in dem das Feuer auch ausgebrochen war, die Flucht ins Freie geglückt war. Eine Frau, die die Wohnung im Dachgeschoss bewohnte, konnte das Haus ebenfalls selber verlassen.
 In der Küche im ersten Obergeschoss war der Brand nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ausgebrochen. Der Feuerwehr gelang es relativ schnell, den Brand zu löschen, so dass der Brandschaden nach den Worten von Feuerwehrkommandant Hartmut Holder „eher gering“ ausfallen dürfte. Weil die Einsatzkräfte einen so genannten Rauchschutz-Vorhang einsetzten, konnte zudem verhindert werden, dass sich der giftige Brandrauch über das Treppenhaus weiter ausbreiten konnte. Durch die ältere Bauart konnte jedoch nicht verhindert werden, dass Löschwasser ins Büro im Erdgeschoss drang.
 Der Rettungsdienst war mit einem Notarztwagen aus Bad Urach und einem Rettungswagen aus Reutlingen sowie Rettungsdienstleiter Wilfried Müller in die Brühlstraße ausgerückt. Hinzu kam die Bereitschaft Metzingen mit einem weiteren Fahrzeug. Vom Notarzt wurden sechs Personen, darunter drei Kleinkinder, ambulant behandelt. Während die Frau aus dem Dachgeschoss noch in der Nacht wieder zurück in ihre Wohnung konnte, kam die Familie aus der Brandwohnung bei Verwandten unter.
 Nach den ersten Ermittlungen in der Nacht, suchten beamte der Polizei am Morgen weiter nach der Ursache für den Brand. Sie zogen schließlich einen Sachverständigen hinzu. Die Ermittlungen dauern noch an.