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Einsatzbericht Feuer im Altenheim
30.12.2010 (Einsatznr. 48)

Brandmeldeanlage detektiert brennendes Bett und verhindert Schlimmeres
Unwahrscheinliches Glück hatte in der Nacht zum Freitag ein 90 Jahre alter Mann in einem Metzinger Altenheim, als dessen Bett zu brennen anfing. Die Ursache dafür war eine Leselampe.
Um 22.24 Uhr war die Metzinger Feuerwehr durch die automatische Brandmeldeanlage des Objektes alarmiert worden. Der betagte Mann hatte das Personal nicht auf seine missliche Lage aufmerksam machen können. Zudem waren noch wenige Minuten vor der Alarmauslösung Pflegekäfte bei dem Mann, um nach dem Rechten zu schauen.
Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Zimmer kontrollierten, in dem der automatische Rauchmelder ausgelöst hatte, schlug den Feuerwehrleuten bereits massiver Brandgeruch entgegen. Bei der weiteren Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass das Kopfkissen bereits teilweise verbrannt war. Das Ablöschen des Brandes bereitete keinerlei Probleme. Parallel dazu erfolgte eine Belüftung des Raumes.
Um so bemerkenswerter war die Brandursache: Der betagte Herr hatte sich eine zusätzliche Leselampe an sein Bett geklippst . Diese hatte sich gelöst und war aufs Kopfkissen gefallen, das sich durch die Strahlungswärme entzündet hatte. Selber konnte der 90 Jahre alte Mann nicht auf seine prekäre Lage aufmerksam machen. Die automatische Brandmeldeanlage dürfte ihm jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Leben gerettet haben, so Kommandant Hartmut Holder. Der alarmierte Notarzt aus Bad Urach konnte jedoch keine gravierenden Beeinträchtigungen feststellen, so dass der Mann nicht in die Klinik gebracht werden musste. Eine Gefährdung für weitere Bewohner des Altenheimes bestand nach Aussage der Feuerwehr nicht.