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Einsatzbericht Hubschrauberabsturz beim Flugtag
09.09.2012 (Einsatznr. 367)


Bei einem tragischen Unglücksfall während des Fliegerbergfestes auf dem Rossfeld in Metzingen-Glems wurden am Sonntagnachmittag ein 38 jähriger Familienvater getötet, drei Zuschauer teilweise schwer sowie Pilot und Copilot des Hubschraubers leicht verletzt. Zu dem tragischen Unglücksfall kam es zu Beginn einer Hubschrauberflugvorführung. Beim Start stürzte der mit Pilot und Copilot besetzte Hubschrauber aus noch nicht geklärter Ursache aus geringer Höhe auf die Seite. Durch umher fliegende Hubschraubertrümmerteile wurde ein 38 jährige Mann so schwer verletzt, dass er trotz sofortiger ärztlicher Hilfe an der Unglücksstelle verstarb. Zwei Zuschauer, eine 58jährige Frau und ein 47jähriger Mann, wurden schwer verletzt und mit Rettungshubschrauber bzw. Rettungstransportwagen in Kliniken nach Tübingen und Reutlingen verbracht. Ein weiterer Zuschauer sowie die beiden Insassen des Hubschraubers wurden mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Bad Urach bzw. Reutlingen eingeliefert. Der Schaden beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Kriminalpolizei Reutlingen haben unverzüglich die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Beim Fliegerbergfest waren vom Rettungs- beziehungsweise Sanitätsdienst drei Ärzte und über 30 Führungskräfte, Sanitätshelfer, Rettungssanitäter und –assistenten mit neun Rettungsfahrzeugen eingesetzt. Darüber hinaus wurden zwei Notärzte, zwei Rettungshubschrauber und weitere Rettungswagen sowie ein SAR-Hubschrauber aus Landsberg am Lech alarmiert. Kräfte des DRK-Notfallnachsorgedienstes und der Notfallseelsorge der Kirche zur Betreuung von Angehörigen und Einsatzkräften waren ebenfalls eingesetzt. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten, sorgte für den Bandschutz und sicherte zusammen mit dem THW die Einsatzstelle ab. Aufgrund der besonderen Umstände wurden die Kräfte der Feuerwehr Metzingen um 20 Uhr komplett aus dem Einsatz herausgelöst. Die Bergung des Hubschraubers sowie das Abpumpen des Kerosins übernahmen die Kollegen der Feuerwehr Reutlingen.

Eingesetzte Kräfte: ELW, KdoW, MTW, 2 LF 16/12, 1 LF 8, 1 TLF 16 sowie Gefahrstoffzug Reutlingen.