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Einsatzbericht Verkehrsunfall mit Rettung
16.11.2012 (Einsatznr. 445)



Ein schwerer Verkehrsunfall, in den vier Autos verwickelt waren, hat auf der B 312 bei Metzingen im Bereich der so genannten Rommelsbacher Brücke zwei Menschenleben gefordert. Zwei weitere Personen wurden verletzt.
Ein 20-Jähriger, der mit seinem VW Golf auf der B 312 von Reutlingen in Richtung Stuttgart unterwegs war, wollte zunächst an der Ausfahrt an der Rommelsbacher Brücke in Richtung Metzingen abbiegen. Als er bemerkte, dass dies falsch war, lenkte er seinen Wagen wieder zurück auf die Bundesstraße. Dabei prallte der Golf jedoch seitlich gegen einen zu diesem Zeitpunkt bereits neben ihm fahrenden Toyota eines 60-jährigen Mannes.
Aufgrund des Aufpralls schleuderte der Toyota nach links auf die Gegenfahrbahn und krachte dort nahezu frontal mit einem entgegen kommenden Peugeot zusammen, der von einem 18-Jährigen gelenkt wurde. Ein hinter dem Peugeot fahrender Audi A4 eines 53-Jährigen prallte daraufhin ebenfalls frontal auf den Toyota.
Der 60-jährige Toyotafahrer und seine 59-jährige Beifahrerin zogen sich bei dem zweimaligen Frontalaufprall lebensgefährliche Verletzungen zu. Da beide in ihrem total zerstörten Wagen eingeklemmt wurden, mussten sie von den Feuerwehren aus Metzingen und Reutlingen mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden. Der Audi- und der Peugeotfahrer kamen nach Angaben der Polizei mit leichten Verletzungen davon, während der Golffahrer den Unfall unversehrt überstand.
Im Einsatz waren neben der Polizei und den Feuerwehren Reutlingen und Metzingen massive Kräfte des Rettungsdienstes mit vier Rettungswagen und zwei Notärzten. Die Verletzten wurden in Kliniken in die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Esslingen gebracht. Noch am Abend erlag das Ehepaar seinen schweren Verletzungen.
Die B 312 musste nach dem Unfall mehrere Stunden lang voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde während dieser Zeit örtlich umgeleitet. In und um Metzingen kam es bis in die Abendstunden zu teilweise massiven Verkehrsbehinderungen. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit mindestens 40.000 Euro. Im Landkreis sind damit zehn Menschen auf den Straßen ums Leben gekommen.