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Einsatzbericht Dauereinsatz für die Metzinger Feuerwehr
12.12.2012 (Einsatznr. 490)


Acht Einsätze an einem Tag sind auch für die Feuerwehr in Metzingen keine Selbstverständlichkeit. Gerufen wurden die Helferinnen und Helfer zu Bränden, medizinischen Notfällen und einer Personenrettung im unwegsamen Gelände.
Zu insgesamt acht Einsätzen ist die Abteilung Kernstadt der Feuerwehr Metzingen am Mittwoch gerufen worden. Am späten Vormittag wurde der Löschzug zu einer automatischen Brandmeldung ins Industriegebiet durch die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen gerufen. Zum Glück konnte der Einsatzleiter nach kurzer Erkundung Entwarnung  geben. Es handelte sich um einen Täuschungsalarm in einem großen Lagergebäude.
Kurz vor 15 Uhr wurden die hauptamtlichen Kräfte zum Florian gerufen. Nahe des Gipfels hatte sich ein Schüler beim Schlittenfahren  verletzt und konnte aus eigener Kraft nicht mehr den Heimweg antreten. Wegen der winterlichen Verhältnisse war es dem Rettungsdienst nicht möglich, bis zur Einsatzstelle zu fahren. Zusammen mit den Kräften der Feuerwehr wurde der verletzte Patient mit dem allradangetriebenen Kommandowagen von der Unglücksstelle zum Rettungswagens transportiert.
Der letzte Einsatz am Mittwoch forderte erneut den Löschzug. In einer Gießerei im Metzinger Industriegebiet brannte die Lüftungsanlage. Beim Eintreffen des Zugführers war die gesamte Halle stark verraucht. Ein Trupp unter Atemschutz ging sofort mit einem Löschrohr in die verrauchte Halle vor, lokalisierte mit Hilfe der Wärmebildkamera die Brandstelle und löschte den Brand. Danach wurde aufwändig die Lüftungsanlage demontiert, um an alle Brandnester heran zu kommen und diese abzulöschen. Diese Maßnahmen mussten größtenteils unter Atemschutzgeräten durchgeführt werden. Erst nach Stunden konnte die Einsatzstelle verlassen werden. Eine Betriebsangehöriger ist dabei vom Rettungsdienst ambulant versorgt worden.
Gerufen worden ist die Wehr außerdem noch zu medizinischen Notfällen, wobei die Feuerwehr als so genannte First Responder ausrücken, um das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu verkürzen. Bei zwei Einsätzen gelang es den Helfern der Feuerwehr dabei, Personen aus akuter Lebensgefahr zu retten.

Eingesetzte Kräfte: ELW 1/11, KdoW 1/10-2, 2 LF 16/12 1/44-1+1/44-2, DLK 1/33, KEF 1/72