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Einsatzbericht Verkehrsunfall mit Omnibus
18.07.2006 (Einsatznr. 227)


Für einige Aufregung sorgte am Dienstagvormittag ein Verkehrsunfall mit einem Linienbus der RAB, der ohne Fahrer und auch ohne Fahrgäste wie von Geisterhand losgerollt war. Die Bergung übernahmen die Feuerwehr und ein Spezialbetrieb für Lastwagenbergungen.

Der Busfahrer hatte nach eigenen Angaben gegen 11.40 Uhr an der Haltestelle in der Florianstraße im Neugreuth angehalten und war ausgestiegen, um etwas auf dem Fahrplan nachzuschauen. Plötzlich setzte sich der mit laufendem Motor in der Haltestelle stehende Bus selbständig in Bewegung und rollte die leicht abschüssige Florianstraße etwa 100 Meter weit hinunter, bevor er nach links in den Hofraum des Gemeindezentrums driftete und dort in Schräglage halb stehend und halb auf der Seite hängend zum Stillstand kam. Da sich zur Unfallzeit keine Fahrgäste in dem Linienbus befanden, wurde zum Glück auch niemand verletzt. Entgegenkommende Autofahrer hatte der Busfahrer noch geistesgegenwärtig gewarnt. Ein Gebäudeschaden an dem Gemeindezentrum entstand ebenfalls nicht. Da zunächst von einem Unfall mit mehreren Verletzten und eingeklemmten Personen ausgegangen wurde, waren neben dem Rüstzug der Feuerwehr auch zwei Notärzte und drei Rettungswagen sowie die Bereitschaft des DRK Metzingen alarmiert worden. Schwierig gestaltete sich anschließend die Bergung des rund zwölf Tonnen schweren Busses. Ein Anheben mittels Kran war ebenso wenig möglich, wie ein Herausziehen mittels Winde. Letzteres gelang einem Spezial-Bergefahrzeug erst, nachdem der Bus aufwändig unterbaut worden war.

 

Eingesetzte Fahrzeuge: KdoW, ELW, VRW, LF 16/12, WLF mit AB-Rüst