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Einsatzbericht Wohnungsbrand in der Talstraße
25.09.2006 (Einsatznr. 338)


Zu einem Wohnungsbrand in die Talstraße rückte am Montagabend die Metzinger Feuerwehr aus. Zwei Bewohner und ein Feuerwehrmann verletzten sich leicht. Aus der total ausgebrannten Wohnung konnte Häschen Anton gerettet werden. Um 19:40 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen ein. Gemeldet worden war ein brennender Fernseher. Als der Löschzug der Feuerwehr Metzingen zirka fünf Minuten später in der Talstraße eintraf, brannte die Wohnung im Dachgeschoss bereits lichterloh. Von der Feuerwehr wurden zwei Frauen ins Freie gerettet. Während die Hausbesitzerin im Erdgeschoss einen Schock erlitt, zog sich die Person in der Brandwohnung eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Vom Notarzt aus Bad Urach wurden beide Frauen ambulant in einer Nachbarwohnung behandelt.

Weniger Glück hatte ein Feuerwehrmann. Als er sich dem Gebäude näherte, zündete das Feuer im Dachgeschoss durch. In der Folge prasselten Glassplitter auf die Einsatzkräfte herab. Dabei verletzte sich der Feuerwehrmann so schwer, dass er in der Ermstalklinik nach Bad Urach zur Behandlung gebracht werden musste. Diese konnte er aber in der Nacht wieder verlassen. Der Feuerwehr gelang es schnell, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Bereits nach rund 15 Minuten war die größte Gefahr gebannt. Dennoch konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass die Wohnung im Dachgeschoss nahezu komplett ausbrannte. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen dürfte der Sachschaden bei mehr als 100.000 Euro liegen.

Erleichtertes Aufatmen für die rund 30 Einsatzkräfte gegen Abschluss der Löscharbeiten: Anton, das zehn Wochen alte Häschen der Bewohnerin der ausgebrannten Wohnung, hatte sich instinktiv in die Küche verkrochen, wo das Feuer weniger stark gewütet hatte. Polizei und Feuerwehr entdeckten das total verängstigte Tier in einer Ecke unterm Küchentisch, so dass sie es der überglücklichen Besitzerin übergeben konnten. Als Ursache für den Brand dürfte nach dem Stand der polizeilichen Ermittlungen ein technischer Defekt in Frage kommen.

Eingesetzte Fahrzeuge: ELW, 2 LF 16/12, DLK und KdoW