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Einsatzbericht 72-Jähriger bei Wohnungsbrand getötet
21.12.2008 (Einsatznr. 22)


Gegen 4.30 Uhr war eine Nachbarin durch Geräusche aufmerksam geworden und hatte die Feuerwehr verständigt, ohne jedoch klar mitteilen zu können, was genau passiert sei. Beim Eintreffen der Einheiten der Feuerwehrabteilungen Glems und Stadtmitte war deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Außerdem war hinter den Fenstern des zweigeschossigen Gebäudes Rauch und Feuerschein erkennbar.
 Weil vermutet wurde, dass sich der Hauseigentümer noch im Gebäude aufhält, leitete die Feuerwehr unverzüglich eine intensive Suche ein. „Innerhalb weniger Minuten waren drei Trupps mit Strahlrohen sowie ein ergänzender Trupp mit der Wärmebildkamera im komplett verrauchten Gebäude eingesetzt“, erklärte Kommandant Hartmut Holder. Die Suche in der Wohnung im Erdgeschoss war dann auch relativ schnell erfolgreich. Innerhalb der ersten 15 Minuten konnte ein Trupp den 72 Jahre alten Mann in der Wohnung lokalisieren und ins Freie verbringen. Dort leiteten Angehörige der Feuerwehr unverzüglich Reanimationsmaßnahmen ein. Die Notärztin des Bad Uracher Notarztwagens konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
 Das Feuer selbst konnte relativ rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Eine Ausbreitung auf die sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Nachbargebäude sowie auf das Ober- und Dachgeschoss konnten verhindert werden.
 Derzeit noch völlig unklar ist, wie es zu dem verheerenden Feuer kommen konnte. Nach Auskunft der Kriminalpolizei Reutlingen, die noch in der Nacht mit den Ermittlungen begonnen hat, kann lediglich ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Die Wohnung im Erdgeschoss wurde durch das Feuer zu einem Großteil zerstört. Das Treppenhaus sowie Teile des Obergeschosses sind durch Brandrauch teilweise erheblich geschädigt worden. Der Gebäudeschaden beläuft sich nach erster Schätzung der Polizei auf mindestens 100.000 Euro.
Die Feuerwehr Metzingen war mit rund 45 Mann der Abteilungen Glems und Stadtmitte bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen vor Ort.